Meldeweg und Schutzprinzipien

Erfahren Sie, wie Hinweise strukturiert, vertraulich behandelt und für das Sicherheitslernen ausgewertet werden.

Den Meldeweg ansehen

Was aus einem Hinweis entstehen kann

Im Mittelpunkt steht, was aus einem Vorgang gelernt werden kann. Hinweise werden zunächst geschützt gesichtet. Eine öffentliche Veröffentlichung der Eingabe findet nicht automatisch statt.

Auf den geschützten Eingang folgen die Prüfung auf identifizierende Angaben, eine fachliche Einordnung und gegebenenfalls eine vertiefte Analyse. Erst nach gesonderter Freigabe kann eine anonymisierte Lernfassung entstehen. Manche Hinweise eignen sich nur für eine zusammengefasste Auswertung; andere dürfen wegen verbleibender Identifizierungsrisiken nicht veröffentlicht werden.

Der Ablauf

  • Geschützter Eingang und datensparsame Erfassung.
  • Prüfung auf identifizierende Inhalte und notwendige Bereinigung.
  • Fachliche Einordnung, Analyse und Bewertung von Unsicherheiten.
  • Gesonderte fachliche und datenschutzbezogene Prüfung einer Lernfassung.
  • Veröffentlichung ausschließlich nach dokumentierter Freigabe.

Ohne Kontaktdaten bedeutet nicht automatisch anonym

Der Standardmeldeweg erfordert weder Namen noch E-Mail-Adresse. Seltene Ereignisse oder genaue Orts-, Zeit- und Personenangaben können Menschen dennoch erkennbar machen. Eingehende Inhalte werden deshalb bis zur abgeschlossenen Prüfung geschützt behandelt.

Bitte nennen Sie keine Patienten oder einzelnen Ärzte und übermitteln Sie keine Behandlungsfotos, Befunde, Ausweise oder anderen identifizierenden Unterlagen.

Keine Notfallstelle

Das Meldesystem ist nicht für akute medizinische Notfälle geeignet und wird nicht als durchgehend besetzter Notfalldienst betrieben. Bei akutem medizinischem Hilfebedarf wenden Sie sich an geeignete medizinische Stellen beziehungsweise den örtlichen Notruf. Gesetzliche Meldepflichten oder erforderliche Mitteilungen an zuständige Stellen werden durch dieses Formular nicht ersetzt.

Lernen und Einordnung

Anonymisierte LernberichteSicherheitshinweiseMethodik und AussagegrenzenGeschützte Statusabfrage
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